Corona – was jetzt?

Corona – was jetzt?

Was kann ich tun?

  • Hygiene ist biblisch, die wichtigsten epidemiologischen Grundlagen bis hin zur Quarantäne sind seit Tausenden von Jahren bewährt. Erstaunlicher Weise ist bereits das Waschen mit fließendem Wasser eine wirksame prophylaktische Maßnahme. 
  • Auch in der Sanitätsausbildung haben wir gelernt: „Wenn es juckt, nicht Kratzen, Waschen!“ Hygiene hat viel mit sturen immer gleichen Bewegungen, mit Ritualen zu tun. Diese lernt ein Medizinstudent nicht vom Professor sondern von einer Krankenschwester. Hören Sie auf die OP-Schwester oder den OP-Pfleger Ihres Vertrauens – im Zweifel: nicht anfassen! 
  • Persönliche Hygiene: Finger aus dem Gesicht! Handschuhe (oder Mundschutz) erinnern daran.
  • Zuhause Händewaschen (20sec) mit Seife unmittelbar nach Betreten der Wohnung.
  • Türklinken regelmäßig putzen wie immer (mit einem ganz normalen Putzmittel), vielleicht ein wenig häufiger (1x/Tag).
  • Sauna, Dampfbad, Inhalator: wer hiermit vertraut ist, ist gut beraten, am Ball zu bleiben. Feuchte, heiße Luft ist vielleicht für den Kreislauf ein wenig belastend aber für die Atemwege eine Wohltat.
  • Duftstoffe vernebeln: eine Studie von 2016 zeigt eine infekthemmende antimikrobielle Wirkung der Aromatherapie.

Was sollte ich lassen?

  • Schutz der Gefährdeten: Großeltern lieben ihre Enkel aber werden genau durch diese in Gefahr gebracht: lieber Telefonieren als Kuscheln – auch wenn es schwerfällt. 
  • Vorsicht! Manche Medikamente können die Entwicklung einer Corona-Infektion offensichtlich beschleunigen.
  • Das zeigen englische Studien von Lancet und Nature, renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften.
  • Überflüssige Kontakte vermeiden, wo immer möglich, persönlichen Kontakt durch Telefon und Onlinetools ersetzten. 
  • Überflüssige Diskussionen über die aktuellen Nachrichten vermeiden – Frieden bewahren!

Corona-Verdacht

  • Sie kommen aus der Skifreizeit in Südtirol zurück oder hatten Kontakt zu einer Person, die bei der Heimkehr für Überraschung sorgte… Erstmal ankommen, durchatmen, Temperatur messen. Kein Thermometer da? Kaufen! Spätestens jetzt wäre ein günstiger Zeitpunkt dafür. 
  • Husten und Fieber sind die wichtigen Hauptsymptome, alles andere nicht aussagekräftig. Also: Husten, Fieber und Kontakt mit einem nachweislich Infizierten bzw. Aufenthalt in einem „Corona-Land“ sind die Kriterien für einen hinreichenden Verdacht. 
  • Dann rufen Sie Ihren Hausarzt an und der stellt Ihnen eine Überweisung für den Labortest aus. Er kann Ihnen auch sagen, welches die nächste Anlaufstelle dafür ist.

Corona-Erkrankung

  • Ein positiver Labortest muss unmittelbar an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Dieses nimmt Kontakt mit dem Patienten auf und klärt die Details. Wenn es keine bedrohlichen Beschwerden gibt, werden dem Patienten und seiner Familie eine mindestens 2-wöchige Quarantäne zu Hause auferlegt. Dann folgen tägliche Telefonate. Wer die Quarantäne nicht ernst nimmt, muss mit Polizeigewalt rechnen.
  • Die ärztliche Beratung erfolgt telemedizinisch. Bei ernsten Beschwerden wird der Arzt eine stationäre Einweisung veranlassen.

Corona-Therapie

  • Zur Zeit gibt es zwar Nachweisverfahren für diese Erkrankung aber keinen Impfstoff und kein spezifisches Medikament. Die Behandlung erfolgt also symptomatisch. 
  • Das heißt, das Fieber wird gesenkt, der Husten, ggf. Halsschmerzen mit üblichen Mitteln behandelt, welche in der Regel zu Hause vorrätig sind. Aber Vorsicht: nicht alle Mittel sind wirklich hilfreich – im Zweifel fragen (wie üblich: Arzt oder Apotheker). 
  • Die Biologische Therapie setzt an bei Aufbau und Stabilisierung des Immunsystems. Schon vor über hundert Jahren gab es gut dokumentierte Therapieerfolge Hahnemanns bei einer Choleraepidemie. Die Homöopathie bietet die Chance einer spezifischen Immunstimulation in der Online-Sprechstunde.
  • Wir behandeln nicht nur Schmerzen, sondern auch Fieber, Infekte und innere Erkrankungen mit Akupunktur. Damit kann man in der großen Zahl der Fälle effektiv helfen. 
  • An eine Krankenhaus-Einweisung ist zu denken, wenn ein Patient mit Vorerkrankungen betroffen ist oder sich die Beschwerden schnell verschlimmern. 

Corona – was ist die Wahrheit?

  • Vorsicht mit den neuesten Forschungsergebnissen! So interessant sie klingen, so unzuverlässig sind sie. Die Zahlen zur Epidemiologie ändern sich im Stundentakt wie Börsenmeldungen. Erst nach Abschluss der Epidemie wird es wahre Daten geben, bis dahin sind alle „wahrscheinlich“. Napoleon konstatierte einmal trocken: „Die Leute glauben alles – es darf nur nicht in der Bibel stehen.“ Link Pandemie-Statistik bei Heise. 
  • Die Informationen schüren die Ängste und machen daraus ein eigenes Problem, eine neue Erkrankung. So wie Medikamente gehören auch statistische Fachinformationen in die Hand des Fachmannes. Sonst werden Äpfel mit Birnen verglichen. 
  • Verlässliche Nachrichten gibt es beim Robert Koch Institut in Berlin RKI. Hier gibt es Seiten für Patienten und Seiten für Ärzte. Und das Beste ist: viel Zuverlässiges steht dort schon seit vielen Jahren und stimmt noch immer.
  • Übrigens – Gebet schadet nicht!

Bad Homburg, 14.3.2020